Jetzt ist Sommer!

… egal ob man schwitzt oder friert, 

Sommer ist, was in deinem Kopf passiert!

(Wiseguys – Jetzt ist Sommer)

Der letzte Tag vor den Sommerferien ist fast geschafft und so allmählich trudeln Tausende Schülerinnen und Schüler voller Vorfreude zu Hause ein, im Wissen, dass die nächsten 6 Wochen ganz und gar ihnen gehören: Egal, ob Schwimmen, Skaten,  Zelten oder einfach nur mit den Freunden bis spätabends im Landschafts- oder Rheinpark abhängen, über diese Zeit verfügen sie ganz alleine. Kein Wecker, der sie zu unmenschlichen Uhrzeiten aus dem Schlaf reißt und keine Doppelstunden Mathe mehr, durch die man nur irgendwie durchkommen muss.

Wir wünschen euch, den Schülern und Schülerinnen Duisburgs, wundervolle, warme und erlebnisreiche Sommerferien! Genießt sie, denn die habt ihr euch verdient :).

Und vielleicht fährt ja der eine oder andere von euch auch mit in eine von 17 Lagern und Ferienfreizeiten der Duisburger Verbände? In diesem Fall wünschen wir euch natürlich erst recht viel Spaß und ganz viele außergewöhnliche Erlebnisse! 😀

Für viele eurer Jugendleiter, die nun mitten in der heißen Phase der Vorbereitungen für eben diese Lager stecken, drücken wir die Daumen, dass alles so klappt, wie sie sich das vorgestellt haben. Als kleine Erinnerungsstütze wollen wir einfach mal aufzählen, was generell gerne vergessen wird (Zettel und Stift zur Hand?):

Taschentücher, Zeltstangen, Isomatte, Batterien, Stifte, Zahnbürste, Socken, Ohrenstöpsel, Salz, Heringe, Regensachen, Seile, Töpfe, Eddings, Luftpumpe, Spüli, Unterhosen, Gummienten oder -hühner (braucht man IMMER), Hammer, Geschirr, Volleyballnetz, Wasserpistolen, Papier un Pappe, Erste-Hilfe-Kasten, Werkzeug, Klopapier, (Ersatz-) Schlafsäcke, Feuerzeuge, eine Exit-Strategie, Jurten- und Kothenmützen, Kabel- und Kabeltrommeln, Teelichter, Gasanschlüsse , kreative Strafmaßnahmen, Panzertape, wirklich wasserdichte Kisten, Geschirrhandtücher, Gummistiefel, ganz viel Geduld, Besteck, Zeckenzangen, Grillrost, Feuerlöscher, Handtuch, Trinkflasche, Nähzeug und Kopfschmerztabletten.

Alles dabei?

Na dann kann ja nix schiefgehen! Zieht los und rockt euren Sommer 😉

Cheers,

Eure Kahzn aka Kathi und das Team eurer Stadtstelle

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Neu in der Ausleihe: Unsere Slush-Eis-Maschine.

Passend zur Sommerzeit bietet die Stadtstelle nun einen neuen Gegenstand in Ihrer Ausleihe an: unsere Slush-Eis-Maschine!

Habt ihr es auch satt, jedes Mal bei der Vorbereitung des nächsten Pfarrfestes darüber zu streiten, ob es diesmal Waffeln oder Crêpes geben soll? Nur, um dann wieder den kompletten Tag bei 35 Grad am heißen Eisen zu hantieren, während euch der Schweiß ins Gesicht läuft und ihr ihn mal wieder grad nicht wegwischen könnt, weil eure Hände noch voller Teig sind? Würde euer Blick dann nicht auch sehnsüchtig zum Slush-Eis-Stand herüberwandern?

Und habt ihr euch nicht schon immer gefragt, wo diese Kackbratzen von der ***-Jugend (hier Namen eurer Lieblings-Konkurrenzjugend eingeben) diese Maschine herhaben? Nun, diese Frage können wir ab jetzt beantworten: Von uns!

Für einen Schnäppchen-Ausleihpreis von 50 € (pauschal! Also, für 5 Tage) könnt ihr sie als Mitglieder des BDKJ Duisburg ausleihen. Und zwar direkt mit 2 (!) Tanks, sodass ihr sogar zwei verschiedene Sorten anbieten könnt!

Um den Sirup, Wasser, Stromanschluss und Gute Laune müsst ihr euch dann aber selbst kümmern. Wir sind da aber eher zuversichtlich, dass ihr das hinbekommt ;). Falls ihr nicht wisst, wo ihr den Sirup bestellen könnt, schaut mal auf unverfroren.de vorbei.

Und wenn euch das alles noch nicht überzeugt hat, hier noch ein grandioser Werbespot aus den Zeiten, als Werbespots noch animiert wurden:

Cheers,

Eure Kahzn aka Kathi

Statement des Stadtkatholikenrats: Sieg für die Menschlichkeit

Wir als BDKJ Duisburg stehen hinter der Erklärung des Katholikenrats, die sich ausdrücklich für die Segnung von homosexuellen Lebenspartnerschaften und für eine offenere Haltung gegenüber nicht-traditionellen Familienbildern ausspricht.

Denn entgegen anderslautenden Aussagen halten wir Homosexualität ganz und gar nicht für eine „Niederlage für die Menschheit“ (Pietro Parolin, ZDK) , sondern sind überzeugt davon, dass es nicht im Sinne einer christlichen Glaubenslehre sein kann, Menschen aufgrund Ihrer Sexualität auszuschließen.

Katholikenrat Statement

Stadtradeln 2015 – ach, da war ja was….

Habt ihr was mitbekommen? Wie kaum eine andere Veranstaltung ist das Stadtradeln dieses Jahr im Hintergrund an uns vorbeigehuscht. Ein Kommentar.

So schnell war’s wieder rum: Das Stadtradeln in diesem Jahr war gefühlt schneller vorbei als es angefangen hat. Natürlich waren wir von den „BDKJ-Cruzern“ auch wieder vertreten und haben – immerhin – stolze 230 km erradelt! Yay

Damit haben wir es zwar auf keinen der oberen Plätze geschafft (aber jetzt mal im ernst: Wer will es darin auch ernsthaft mit dem ADFC aufnehmen?), aber hey – wir waren dabei! Und pädagogisch korrekterweise ist das doch das Wichtigtigtigste.

Aber wo waren wir eigentlich „dabei“? Für die, die es noch nicht kennen: Das „Stadtradeln“ ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses auf Bundesebene und soll u.a. der Radverkehrsförderung dienen. Nuja. Ein paar von uns sind halt ein bisschen häufiger mit dem Fahrrad gefahren und haben ihre Strecken brav in einen Online-Radelkalender notiert. Nichts weltbewegendes. Wir haben einen „Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrsförderung“ getan, heißt es vollmundig auf der Seite der Aktion. Ja. In Zahlen haben wir 33,14 kg CO² eingespart. Theoretisch – wenn denn alle Kilometer sonst mit dem Auto zurückgelegt worden wären und nicht zu Fuß oder mit den „Öffis“ (mein neues Lieblingswort).

Aber ist ja auch Wurst – grundsätzlich ist es ja erst einmal gut, wenn die Duisburger dazu animiert werden, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen. Blöd wird es nur dann, wenn diese Aktion heimlich still und leise im Hintergrund abläuft und damit ihrem Anspruch auf Mobilisierung nicht wirklich gerecht wird. Noch blöder,  wenn daraus im Nachhinein so gar keine Konsequenzen auf Stadtebene folgen. Keine erkennbare Bewegung hin zu einer „Fahrradstadt Duisburg“. Mmmpf.

Wir vom BDKJ sehen uns ja als politisch aktiv und setzen uns für kritischen Konsum ein. Dazu zählt auch, wie ich finde, solche Aktionen kritisch zu hinterfragen: Ja, ich bin auf mein Fahrrad gestiegen und habe ein paar Extra-Kilometer für mein Team geholt, ganz im Sinne des Wettbewerbs- und Klimaschutzgedankens. Ansonsten hat sich für mich persönlich aber nichts geändert: Ich bin vorher Rad gefahren und werde es auch weiter tun. Aus purer Notwendigkeit. Die übrigen gefühlten 98% der Duisburger Stadtbevölkerung, deren Fahrrad ansonsten mehr Staub ansammelt als das gute Porzellan, werden mit Sicherheit nicht plötzlich bekehrt ihr Auto verkaufen und enthusiastisch in die Pedale treten.

Wir waren im letzten Jahr schon bei der Aktion dabei und mein Eindruck war dieses Jahr eindeutig: Kaum ist es angelaufen, da nahm es auch wieder rapide ab. Wenig Werbung, kaum Medienpräsenz, und wenn doch, dann ohne jegliche Begeisterung oder Überzeugungskraft.

Gut – es mag sein, dass diese Aktion bei uns konkret auch vom Pfingsttrubel überlagert wurde. Aber dennoch: Wie kaum etwas anderes ist das Stadtradeln in diesem Jahr einfach an uns vorbeigezogen.

Wie habt ihr das Stadtradeln dieses Jahr wahrgenommen? Seid ihr auch eher enttäuscht vom diesjährigen Ablauf oder habt ihr dieses Jahr wie elektrisiert eure Kilometer abgestrampelt und seid überzeugter Stadtradler? Wir wollen es wissen! Schreibt es in die Kommentare hier unter dem Artikel oder auf Facebook. 🙂

Cheers!

Eure Kahzn

Der BDKJ, der Landtag und eine Gartenschere

Letzen Mittwoch haben wir mit unserem AK Politik den Landtag besucht.

Das Bündnis für Freiräume und der AK Politik

Freizeitberechtigungskarte

Nun ja, bloß ein „Besuch“ sollte es nicht sein – sondern eine Aktion im Rahmen des Bündnisses für Freiräume, welches vom Landesjugendring NRW ins Leben gerufen wurde und von unserem AK tatkräftig unterstützt wird. Dabei geht es um Freiräume der Kinder und Jugendlichen, die durch die Bildungsreformen der letzten Jahre immer weiter eingeschränkt werden und worunter letztlich auch die Jugendarbeit natürlich leidet.

Also hat sich der AK Politik folgendes überlegt: Wir verteilen Postkarten mit verschiedenen Statements an die Jugendverbände in Duisburg, die von den Kindern und Jugendlichen angekreuzt werden können. Diese Statements entsprechen politischen Forderungen wie „Ich bin für eine 35-Stunden-Woche für Schüler“ oder „Vorhandene Räume sollten für Jugendliche erhalten werden“. Nach einer ersten Sammlung und Auswertung wurde dieses Stimmungsbild eingesackt und in den Landtag mitgenommen, wo es dann in all seinem ideellen Glanz den Politikerinnen (es waren tatsächlich drei Frauen) vorgestellt werden sollte. [Eine Weitere Teilnahme an der Postkartenaktion ist natürlich immer noch möglich und ausdrücklich gewünscht! :)]

Jenny und die Gartenschere

Dann sind wir also dahin. Haben noch ein paar Interessierte aus unseren Arbeitskreisen und aus den Jugendverbänden  eingepackt und sind hingefahren. Der Hackl hatte sich sogar nen Tiefgaragenstellplatz organisiert (hoho!) und dann standen wir, frisch und motiviert in der Sicherheitskontrolle vom Landtag. Das übliche Geplänkel: alles metallische in die Kiste, Gürtel und Uhren dürfen dranbleiben und einmal durch die Schleuse. Und dann kam Jenny: „Nicht wundern, ich habe eine Gartenschere dabei“. Alle schauen sie an: Bitte was?. „Jaaa, ich habe vorher noch was im Garten gemacht und vergessen, sie aus meiner Tasche rauszunehmen“. Die Sicherheitsleute schenkten uns einen irritierten Blick, schmunzelten einmal und ließen es dann aber doch durchgehen. Hey, immerhin sind wir die charmanten, jungen Leute von der katholischen Jugend, denen kann man wohl die eine oder andere Schrulligkeit verzeihen.

Alles nach Plan

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Der restliche Besuch lief dann relativ planmäßig ab (also eigentlich sehr, dafür wurde seitens des Landtags-Besucherservices gesorgt) : Eine kleine Einführung mit ein paar „jüngeren“ Besuchern (um genau zu sein: Grundschülern und Sek-I-Schülern vom Kinderparlament; was auch erklärt, weshalb sie in Punkto Demokratie so manches auf dem Kasten hatten, das mir so spontan nicht eingefallen wäre ;)), danach ein Blick ins (erstaunlich leere) Plenum und anschließend eine Vorstellung und Diskussion der Postkartenaktion vor den bereits erwähnten Politikerinnen. Für die, die genau wissen wollen, welche Politikerinnen unserer Einladung zur Diskussion gefolgt sind: Sarah Philipp (SPD) , Petra Vogt (CDU) und Birgit Beisheim (GRÜNE).

Fazit

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Das, was zu erwarten gewesen war: In einer Stunde Diskussionszeit lassen sich keine fest verankerten Reformen hinwegfegen. Ebensowenig wird eine Postkartenaktion eines BDKJ-Stadtverbandes gleich die Landespolitiker zum Umdenken bewegen. Allerdings scheinen wir zumindest eines erreicht zu haben: Wir haben die Belange der Kinder und Jugendlichen wieder aufs Tapet gebracht. Wir haben den Politikerinnen ein wenig vor Augen führen können, dass Kinder und Jugendlich sich sehr wohl sinnvoll einbringen können und sie das, was normalerweise über ihre Köpfe hinweg entschieden wird, durchaus interessiert.

Hoffentlich nutzen noch mehr Jugendverbände den Rahmen des Bündnisses für Freiräume und gehen den Damen (und Herren) dort ordentlich auf den Keks, damit Jugendthemen dort bald mehr in den Fokus geraten und aus der einen oder anderen Forderung irgendwann politische Realität wird (und ja, wir träumen gerne weiter ;)).

Cheers!

Eure Kahzn

Und wann kommst du zum studieren? Heute: Die Naddel

Studium und Ehrenamt passen perfekt zusammen, denn wie kann man besser lernen seine Zeit zu managen als dadurch?

Und trotzdem, trotz alledem, gibt es Zeiten da kommt alles auf einmal, die Klausurenphase oder eine Abschlussprüfung und noch Termine, die man für den BDKJ wahrnehmen soll.

Doch all das lässt sich mit guter Teamarbeit bewältigen. Ende des Jahres wird es immer etwas abenteuerlich, wenn man vom Seminar mit dem Zug direkt zum Friedenslichtvorbereitungstreffen fährt, was alljährlich stattfindet und anschließend nach Hause fährt, sich eigentlich noch auf die Sprechstunde beim Prof vorbereiten sollte und dann einfach vor dem Fernseher versackt. Manche Sachen können auch morgen erledigt werden. 😉

Natürlich ist eine gute Organisation unumgänglich, aber durch das Studium erlernt man dies zwangsläufig. Zudem ist man in der vorlesungsfreien Zeit etwas flexibler und kann seine Zeit gut einteilen.

Ehrenamt soll vor allen Dingen Spaß machen. Ich finde es cool, vielfältige Aufgaben zu übernehmen, immer wieder neue Leute kennenzulernen und was Nützliches, außer studieren, zu tun. Und das mit dem Zeitmanagement wird auch immer besser 😉

Nadine, 25 (CAJ)

Nadine, 25 (CAJ)

Nadine studiert Anglistik/Amerikanistik und katholische Theologie auf Lehramt an der Ruhr-Universität in Bochum. Neben dem BDKJ ist sie bei der CAJ Rheinhausen tätig, trifft sich mit Freunden, schaut gerne Serien (unter anderem HIMYM, White Collar, The Big Bang Theory) und fährt gerne Inliner, soweit das Wetter es zulässt.

Kathi macht den Kinski: Zur Narzissmus-Studie

Und wieder gibt es eine neue Studie, die unsere lieben Kinderlein total durchschaut hat.

Ein internationales Forscherteam hat nun die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, bei der mehrere Hundert Eltern und deren Kinder in den Niederlanden interviewt worden sind. Heraus kam dabei, dass solche Eltern, die ihren Sprösslingen überhöhte Wertschätzungsvorstellungen vermittelten, ihre Kinder zu kleinen Narzissten und Materialisten erzogen, und solche, die ihre Erziehung auf sozialer Wärme und Respekt gründen ließen, ihrem Nachwuchs zu einem gesunden Selbstwertgefühl verhalfen. So weit, so revolutionär.

Nun haben die lieben Medien diese Thema natürlich willig aufgegriffen und daraus eine „selbstverliebte Generation“ (RTL) gemacht. Jetzt sagt diese Studie – die eigentlich die Hintergründe zur Entwicklung einer solchen Persönlichkeitsstörung beleuchtet – plötzlich für die meisten irgendwas à la „Die Kinder heute sind alle kleine konsumgesteuerte Egomanen, die total verzogen sind und früher war eh alles besser“. Diesen Eindruck zumindest bekommt man, wenn man die meisten Kommentare dazu auf Facebook liest (auch, wenn man sich im Einzelfall nicht ganz sicher ist, ob der betreffende den Artikel überhaupt gelesen hat). Hier ein bisschen ausgewählter (und unverfälschter) Facebook-Senf:

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Meinetwegen können diese Artikelschreiber mit ihren immergleichen Kommentatoren, die aus ihrer Vorurteilsschiene nicht mehr wegzubekommen sind, gerne gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten. Mir egal, wohin, hauptsache weit weit weg. Denn: Es nervt.

Ich brauche keine Muttis, die mir erzählen, was sie alles besser machen als die anderen (und gleichzeitig die genannten Erziehungsfehler aus der Studie perpetuieren) oder Erziehungsextremisten, die die Prügelstrafe wiedereinführen wollen oder eiskalte Analysten, die im wesentlichen nur den Ergebnistext der Studie als ihre eigene Idee verkaufen wollen. Vor allem aber brauche ich diese ganzen Vorurteile und Projektionen nicht.

Kinder sind unsere Zukunft

Kinder haben doch kein Benehmen

Kinder stinken und stacheln sich gegenseitig zu Fehlverhalten an

Kinder sind ein Spiegel der Gesellschaft

Kinder sind kleine Monster

Kinder sind das kostbarste Gut

Jedes Kind ist etwas ganz Besonderes

Kinder sind toll

Kinder sind verzogen und egoistisch

Kinder sind so, wie ihre Eltern sie erzogen haben

Die heutigen Kinder sind viel schlimmer als früher

Diese oder solche Kinder sind so und so, oder vielleicht auch völlig anders, aber nur in Ausnahmen. Und meine Kinder sind nichtsdestotrotz etwas ganz Besonderes.

Ich mach euch mal einen Vorschlag: Lasst uns doch einmal für einen Moment damit aufhören, jeden erdenklichen gesamtgesellschaftlichen Müll direkt auf unsere Kinder zu projizieren und sie einfach mal Kinder sein.

Wie? Wo? Wann?

Zum Beispiel in der ganz normalen Jugendarbeit, die jede Woche irgendwo bei euch um die Ecke angeboten wird. Da wird – ganz ohne Studien, Vorurteile oder Analysen – basisdemokratisch, fair und wertschätzend mit den Kindern gearbeitet. Meine Juffis durften z.B. das Gruppenstundenprogramm für die nächsten Wochen vorschlagen und abstimmen.

Jetzt muss ich aber los – heute machen wir Stinkbomben ;).

Cheers!

Eure Kathi

Der Hackl stellt sich vor

„Ich bin schwul, ich bin jüdisch
und ein Kommunist dazu
Ich bin schwarz und behindert,
doch genauso Mensch wie du
Ich bin hochintelligent
und doch so doof wie Sauerkraut
Ich bin schön, ich bin hässlich,
ich bin fett und gut gebaut
Es gibt nichts –
nichts was dich besser macht als mich
denn auch du hast deine Fehler,
deine Fehler so wie ich
und die Fehler sind nix falsches,
sie gehören zu dir und mir
und wenn du’s nicht auf die Reihe kriegst
kann niemand was dafür.“

(WIZO – „Raum der Zeit“)

Hallo zusammen,

die Kathi hat mich gebeten mich hier einmal vorzustellen und dabei die normalen formellen Floskeln wegzulassen. Ich probier es hiermit einmal:

Ich bin der Hackl.

Ich studiere momentan Politikwissenschaften und habe das große Ziel irgendwann mal etwas in der politischen und gesellschaftlichen Welt zu verändern (ob nur für meine Heimatstadt Duisburg oder direkt für ganz Deutschland wird sich dann noch zeigen J ). In meiner Freizeit beschäftige ich mich viel mit Jugendpolitik. Ich bin im Vorstand von einem Offenen Jugendverein in Neumühl, welcher seit Jahren erfolgreich ein Jugendzentrum in Neumühl leitet (das Jugendzentrum hießt Einstein und ist der coolste Ort in Neumühl, kommt gerne mal vorbeiJ). Ich bin im Jugendhilfeausschuss und versuche dort jede Kürzungen im Jugendbereich zu verhindern. Ich bin aktiv bei den Jusos, in der KjG St-Barbara und in der Neumühler Erklärung für ein tolerantes Neumühl. Wenn ich nicht gerade versuche die Welt zu retten, bin ich beim MSV Duisburg. Ich liebe diesen Verein und bin ein Vollblutzebra. Gerne fahre ich auch mit Kumpels auf Auswärtsfahrten und unterstütze den MSV mit meinen „Gesang“.  Die schönste Zeit im Jahr sind für mich sind die 2 Wochen Sommerlager, welche die KjG und die Jojo Jugend jedes Jahr organisieren. Ich liebe es dort den Alltag hinter mir zu lassen und gemeinsam mit einer Gruppe von Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Abenteuer zu erleben. Ich könnte euch noch eine Menge mehr von mir erzählen, möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht. Ich würde euch gerne einfach persönlich kennen lernen, daher schreibt mich einfach bei der nächsten Aktion des BDKJ Duisburg an.

Glück Auf!

Euer Hackl

Für das Recht auf Freizeit.

Mal Hand aufs Herz, wer von euch hat das noch nicht erlebt? Ihr versucht, eine Aktion außerhalb der Gruppenstunde zu planen und versinkt ruckzuck im Organisationssumpf. Denn: Kaum eine Terminsuche verläuft heutzutage noch ohne die obligatorischen „langen Tage“ in der Schule, die gefühlt immer häufiger und immer länger werden.

Vermutlich habt ihr euch allein deswegen schon oft genug darüber geärgert, dass die Fünftklässler heutzutage oft sogar bis 5 Uhr in der Schule bleiben müssen. In den Medien gibt es kaum ein umstritteneres Thema.

Aber wie muss das erst bei den Betroffenen selbst aussehen? Kinder und Jugendliche sehen sich in diesem Zusammenhang den Folgen des reformierten Schulsystems ausgesetzt, nehmen sich aber nicht unbedingt als einflussnehmendes Element, als Mitentscheider wahr.

Das wollen wir ändern.

Der BDKJ Duisburg hat sich mit dem Bündnis für Freiräume zusammengetan und möchte die Stimmen aller Duisburger Kinder und Jugendlichen sammeln und vor die entsprechenden Politiker bringen.  Dazu haben wir ganz viele tolle Freizeitberechtigungskarten (siehe Foto) drucken lassen, die ihr von euren Gruppenkindern ausfüllen lassen und an uns zurücksenden könnt. Wahlweise könnt ihr diese natürlich auch gerne bei uns vorbeibringen, ein Käffchen trinken und mit uns ins Gespräch kommen ;).

Darüber hinaus soll dieses Projekt auch als Vorbereitung dienen, Kinder und Jugendliche ein wenig mehr auf ihre Lebenswirklichkeit aufmerksam zu machen, da wir im Laufe des Jahres noch ein Sozialraum-Fotoprojekt anschließen wollen. Wenn ihr Fragen hierzu habt, wendet euch am besten an unseren neugegründeten AK Politik (Jennifer Jonczyk und Christopher Hagenacker).

Viel Spaß!

Eure Kahzn

Und wann kommst du zum studieren? – Heute: Tanita.

Diese Woche wollen wir euch ein weiteres Mitglied unseres Vorstands vorstellen. Tanita Zeien ist schon seit mehreren Jahren im BDKJ-Stadtvorstand aktiv und hat zusätzlich zu ihrer Doppelbelastung durch Uni und Ehrenamt das Problem, dass sie Uni-Pendlerin ist.

Das Referat für nächste Woche liegt halb angefangen auf meinem Tisch. Leider steht noch nicht mal die Hälfte und diese Woche sieht es nicht so aus, als ob ich noch irgendwas anderes geschafft bekomme, als die Termine, die ohnehin noch stehen. Aber jetzt erst mal ins Bett, es ist schon 22:30h und morgen muss ich um 8:00h wieder aus dem Haus, um um 10:00h in der Uni zu sein.

In Köln.

Beknacktes Pendeln. Aber ich kann ja was im Zug lesen…haha…da schaffe ich im Idealfall zwei Seiten und dann schlafe ich.

Morgen Abend nach der Uni dann in die Stadtstelle, StAu, Vorstandssitzung, Winterfestvorbereitung, Bestellung oder Pullis abholen, irgendwas steht immer an. Und das Referat liegt immer noch auf dem Tisch. Naja, gut, so ist das, hab ich mir ja so ausgesucht. Das Wochenende ist ja auch noch da, für das Referat. Ach ja, da ist ja auch noch BDKJ-Vorstellen angesagt und die Texte für die anderen Kurse muss ich auch noch lesen und nen Freund hab ich ja auch noch…

So sehen viele Tage, oder vielmehr Wochen aus, und oft bin ich tatsächlich erst spät zu Hause und denke, ich bekomm’s nicht hin. Aber falsch gedacht, muss ich immer wieder feststellen. Wenn ich dann mit Jenny bei dem Treffen der Stadt- und Kreisverbände sitze und am folgenden Abend bei der Vorstellung stehe und wir erzählen, was wir alles machen und schaffen, bin ich stark begeistert. Wir schaffen mittlerweile viel, sind präsent und haben auch noch Spaß dabei. Das macht stolz. Wir machen viel damit die katholische Kinder- und Jugendverbandsarbeit in Duisburg nicht untergeht, auf möglichst allen Ebenen.

Klar, das ist nicht immer einfach und oft zeitaufwendig. So neben dem Studium. Aber wir haben ein gutes Team, das auch mal stressige Uniphasen auffängt, bei denen man sich auskotzen kann, wenn’s in der Uni auch mal scheiße läuft und die auch immer wieder Impulse in Praktikums- und Projektvorhaben haben.

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Tanita studiert Regionalstudien Lateinamerika mit Sozialwissenschaften an der Uni Köln. Neben dem BDKJ geht sie gern Kaffee trinken oder trifft sich mit Freunden. Vor dem BDKJ war sie beim DPSG Stamm Marcel Callo aktiv

 

 

Cheers!

Eure Kathi aka Kahzn